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Stromverbrauch im Standby

Viele Stromkunden beschweren sich über die zunehmenden Strompreise in Deutschland. Fakt ist, dass die Produktion von Strom auch in Zukunft teurer wird und die fossilen Brennstoffe immer knapper werden.

Es ist deshalb ratsam, das eigene Energiebewusstsein zu überdenken und zu verändern. Denn Strom einsparen heißt auch Geld sparen und somit mehr finanziellen Spielraum zu haben.

Technische Geräte erleichtern in vielen Bereichen die Arbeit, zudem sind fast alle Geräte mit einer Fernbedienung komfortabel und einfach zu bedienen. Beim Neukauf solcher Geräte achten vermehrt Käufer auf die Energieeinstufung, die auf den Geräten abgebildet ist.
Doch viele vergessen das Gerät bei Nichtgebrauch richtig auszuschalten, denn viele schalten, drückt man auf der Fernbedienung auf "AUS", in den so genannten Standby. Das heißt, dass zum Beispiel der Fernseher in eine Art Dämmerzustand geht, wobei er in diesem Zustand immer noch Strom verbraucht.

Dieser zusätzliche Stromverbrauch lässt sich einfach berechnen und zeigt, wieviel Geld und Energie unnötig ausgegeben und verbraucht wird.

So braucht ein herkömmlicher Fernseher, der mit Röhrentechnik betrieben wird, im Standby durchschnittlich etwa 2 Watt. Der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung schaut etwa 2 Stunden fern, das bedeutet, dass der Fernseher an einem Tag etwa 22 Stunden im Standby Modus ist. Summiert man diese Tatsache auf einen Monat, so kommt man auf 1320 Wattstunden. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt das etwa 15840 Wattstunden, also 15,840 Kilowattstunden (kWH).

Ein anderes Beispiel ist der Computer, den fast jeder Deutsche zuhause hat. Er verbraucht im Standby immerhin noch durchschnittlich 20 Watt, sodass, bei einer täglichen Nutzungszeit von 3 Stunden, im Monat 12,6 kWH und im Jahr 151 kWH zusammenkommen.

Bei einem durchschnittlichen Strompreis von etwa 21 Cent pro Kilowattstunde ergibt sich aus diesem Beispiel eine Ersparnis von sage und schreibe 34 Euro.

Mit dem richtigen Ausschalten, zum Beispiel durch Ausschalten einer Steckerleiste, ist es möglich, einerseits Geld zu sparen, andererseits aber auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Denn je weniger Strom verbraucht wird, desto weniger muss produziert werden und desto weniger Emissionen werden dabei freigesetzt.

 

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