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Wärmedämmung

Gerade Altbau Häuser können mit einer modernen Wärmedämmung bis zu zwei Drittel an Heizkosten einsparen.

Wärmedämmung
Daniel Bleyenberg / pixelio.de

Um diesen hohen Einsparfaktor zu erreichen, sollte man über eine neue Dämmung immer im Zusammenhang mit einer neuen Heizanlage nachdenken. Der Wärmeverlust bzw. der Energieverlust wird somit durch eine ausreichende Dämmschicht deutlich gesenkt.

Da eine komplette Modernisierung des Hauses in Bezug auf die Wärmedämmung reichlich Geld verschlingen kann, ist es durchaus sinnvoll den Umbau in Etappen vorzunehmen.

Welche Bereiche des Hauses können in einzelnen Schritten modernisiert werden?

Wärmedämmung des Daches
Zunächst sei betont, dass sich das Erneuern der Dämmung hier meist nur lohnt, wenn das Dach bzw. Dachgeschoss auch bewohnt werden soll. Die jährliche Ersparnis kann hierbei bis zu 75 % betragen. Die Kosten dabei belaufen sich auf etwa 150 € für einen Quadratmeter. Also überlegen Sie sich gleich beim Hausbau, ob die Wärmedämmung für das Dach für Sie in Frage kommt. So sparen Sie deutliche Kosten, die sonst für einen Umbau in Frage kommen.
Der Vorteil ist, dass neuer bewohnbarer Wohnraum entsteht, der effizient beheizt werden kann.

Wärmedämmung des Kellers
Erst einmal sollte man sich Gedanken darüber machen, ob der Keller beheizt werden soll oder nicht. Für den ersten Fall ist es sehr sinnvoll den Keller mit einer entsprechenden Wärmedämmung der Wände und des Fußbodens auszustatten. Für den zweiten Fall ist es durchaus ausreichend die Kellerdecke zu dämmen und so eine Trennung von Wohnraum und Keller zu schaffen. Auch hier kann man eine beachtliche Energieersparnis von bis zu 60 % erreichen. Die Kosten betragen hierbei etwa 30 € für den Quadratmeter. Falls die Wände bereits feucht sind, sollten Sie aber auf einen Fachmann zurückgreifen, da die Wände erst trocken gelegt werden müssen bevor man sich daran macht sie zu dämmen.

Wärmedämmung von innen
Eine Dämmung der Wände von innen sollte vorgenommen werden, wenn z.B. die Außenfassade noch sehr gut erhalten ist oder das Haus unter Denkmalschutz steht. Generell sollte man über eine Innendämmung erst nachdenken, wenn eine Außendämmung ausgeschlossen werden muss.

Die Nachteile der Dämmung von innen sind beispielsweise der Raumverlust, oder dass die Umbauarbeiten und auch die Nacharbeiten nur im Innenraum stattfinden können. Die Vorteile auf der anderen Seite sind, dass auch witterungs- und jahreszeitenunabhängige Arbeiten möglich sind. Ebenso entfällt ein umständlicher Gerüstbau.
Die Kosten für das Dämmmaterial betragen ca. 40 – 60 € pro Quadratmeter.

Wärmedämmung der Außenwände
Nicht nur ein Mittel zum Energiesparen (bis zu zwei Drittel im Jahr) ist das Dämmen der Außenwände. Auch ist es ein effektiver Weg dem Schimmel (bedingt durch Wärmebrücken) den Kampf an zu sagen.
Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die Außenwände zu dämmen. Zum einen die vorgehängte Fassade oder das Wärmeverbundsystem, die Kerndämmung oder die bereits erwähnte Innendämmung.
Jetzt muss man nur noch den perfekten Zeitpunkt für den Umbau finden. Es bietet sich daher an eine Außenwanddämmung im Rahmen einer Fassadenerneuerung oder einfachen Fassadenarbeiten bzw. allgemeinen Außensanierungen durchzuführen, da hier eh Kosten entstehen um den alten Putz zu entfernen.

Die gesamte Wohnbehaglichkeit kann so durch den Einbau von Dämmmaterialien gesteigert werden. Die durchschnittliche Temperatur von Außenwänden kann dabei um bis zu vier Grad erhöht und Lufttemperaturen von ca. 19 Grad ohne einen hohen Energie- bzw. Stromverbrauch erreicht werden. Außerdem wird die Bildung von Schimmel unterdrückt.

 

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