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Brennwertkessel

Entwickelt wurden die ersten Brennwertkessel von Richard Vetter. Seine Entwicklung erreichte 1982 für Gas die Serienreife, 1984 dann für Öl. Seit Anfang der 1990er Jahre gilt bei Gasbrennern der Brennwertkessel als Stand der Technik. Einige Jahre später setzte sich die Technik auch für Ölbrenner durch.

Während bei einer herkömmlichen Heizanlage über den Kamin sehr heiße Heizungsabgase mit einer Temperatur von bis zu 150° C abgegeben werden, ist in eine Anlage mit Brennwertkessel ein Wärmetauscher integriert. Dieser kondensiert die in den Abgasen enthaltene Wärme zu Wasserdampf und gewinnt so zusätzliche Energie für den Betrieb der Heizung. Aus dem Schornstein werden nur noch ca. 40° C warme Abgase abgegeben. Somit spart der Brennwertkessel fossile Brennstoffe und vermindert den CO2-Austoss.

Was kann eingespart werden?

Die Energiekosten können gegenüber konventionellen Heizungen deutlich gesenkt werden: In einem 4-Personen-Haushalt kann man bis zu 40 % Heizkosten einsparen. Der Wirkungsgrad liegt je nach Berechnungsmethode für Öl-Brennwertkessel zwischen 100% und 106%, für Gas-Brennwertkesessel zwischen 100% und 111%. Die konventionellen Kessel ohne Wärmetauscher haben einen latenten Abgasverlust. Dieser liegt bei Erdgas bei 11%, bei Heizöl bei 6%.

Wo liegen die Kosten?

Die Kosten für einen neuen Brennwertkessel beginnen bei ca 1700,-€. Bei einer Modernisierung kommen die Kosten für die Umrüstung der bestehenden Anlage dazu. Insgesamt lohnt es sich, mit Brennwerttechnik herkömmliche ältere Heizanlagen auf den Stand der Technik zu bringen: die Einsparungen sind so hoch, dass die Kosten für die Modernisierung schnell herausgeholt werden können. Hinzu kommt, dass neben der schon erwähnten Reduzierung der CO2-Emmissionen auch deutlich weniger Feinstaub und Ruß an die Umwelt abgegeben werden.

Insgesamt werden zwischen 15 und 25 % an Emmisionen eingespart. Dem wird auch dadurch Rechnung getragen, dass der Schornsteinfeger keine jährliche Abgasverslustbestimmung mehr vornehmen muss. Es wird lediglich in 2-jährlichen Intervallen eine Abgasmessung und eine Abgaswegeprüfung durchgeführt.

 

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