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Nachtspeicherheizung

Eine Nachtspeicherheizung kann unter Umständen eine gute Alternative zur Öl- oder Gasheizung sein.

Wie funktioniert eine Nachtspeicherheizung?

Eine Nachtspeicherheizung wird mit dem günstigeren Nachtstrom betrieben, und wie der Name schon sagt, wandelt sie über Nacht den Strom in Wärme um. Diese so umgewandelte Wärme speichert das Gerät in Speichersteinen und kann dann tagsüber genutzt werden. Allerdings haben viele Stromanbieter diesen Nachtstrom aus ihrem Sortiment genommen, wodurch die Kosten für den Stromverbrauch von Nachtspeicherheizungen, extrem gestiegen sind. Es gibt vier Arten von Nachtspeicherheizungen: Zum einen den Zimmerofen auch Einzelspeichergerät genannt, dann den Feststoff-Zentralspeicher für Warmwasserzentralheizung, oder die elektrische Fußboden Nachtspeicherheizung. Auch Nachtspeicheröfen mit gesetzten Kacheln sind in einigen Wohnungen zu finden. Moderne Nachtspeicherheizungen verbrauchen fast 20% weniger Strom.

Wie sieht der Verbrauch aus?

Wer seine komplette Wohnung nur mit Nachtspeicherheizungen heizt, der kann z.B. bei einer Wohnfläche von 130 m² und je nach Heizgewohnheiten mit ca. 10.500 kWh im Jahr rechnen. Das könnte zusätzliche Stromkosten von 1.900 Euro pro Jahr bedeuten. Um den für sich günstigsten Strom zu finden, könnte ein Stromvergleich hilfreich sein. Sollte man gerade dabei sein, ein Haus zu bauen, wäre es sinnvoll über eine Kombination von Solarthermie & Elektroheizung nachzudenken. Wenn sich beispielsweise eine Photovoltaikanlage auf dem Dach befindet, dann produziert man einen großen Teil seines Stroms für die Heizung selbst und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Die Nachtspeicherheizung und die Umwelt

Als nicht umweltschädlich kann man eine Nachtspeicherheizung nun nicht gerade bezeichnen. Wenn man nicht gerade eine ­Photovoltaik­anlage auf dem Dach hat, dann produzieren die etwa eine Million Wohnungen, die noch mit Nachtspeicherheizungen heizen, auch etliche Millionen Tonnen CO2. Das CO2 der Umwelt schadet, muss hier wohl nicht näher erläutert werden. Deshalb will der Gesetzgeber auch nach und nach von dieser Art der Wärmeproduktion abrücken.

Auch ob gesundheitliche Schäden von einer Nachtspeicherheizung ausgehen, ist noch umstritten. Gerade in älteren Geräten wurden oft asbesthaltige Materialien gefunden. Wer hier bedenken hat, sollte seine Heizung von einem Energieberater auf eine krebserzeugende Wirkung hin untersuchen lassen.

 

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