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Ölheizkessel

Viele Häuser in Deutschland werden mit einem Ölheizkessel beheizt. Grund für diese Tatsache sind die einigermaßen billigen Preise des Heizöls in der Vergangenheit.

Erst seit den letzten Jahren steigen die Energiepreise kontinuierlich. In einem Ölheizkessel oder auch Ölheizung wird sogenanntes Heizöl verbrannt. Beim Heizöl handelt es sich in erster Linie um Diesel, der allerdings mit einer farblichen Substanz durchsetzt ist, da er steuerlich nicht so sehr belastet ist. Dies beugt der Verwendung in Dieselfahrzeugen vor. Bei den verschiedenen Kesseln unterscheidet man die Ölverbrennung ohne Hilfsenergie und die Ölverbrennung mit Hilfsenergie. Bei der ersten Technik wird allein durch die Verbrennungswärme des Öls das Öl auf die zur Verbrennung benötigten Temperatur gebracht. Der dazu notwendige Brenner wird auch als Verdunstungsbrenner bezeichnet. Diese Öfen werden meistens als Einzelfeuerstäten in Wohnungen verwendet. Für eine Zentralheizung oder dergleichen sind diese ungeeignet. Sie besitzen zwar einen eingebauten Tank, jedoch muss dieser mit einer Ölkanne wieder aufgefüllt werden.

Die neueren Modelle

Neuere Modelle besitzen bereits eine Förderpumpe, die das Öl von einem größeren Tank bereitstellt. Bei der Ölverbrennung mit Hilfsenergie wird das Öl durch eine Elektroheizung vorgeheizt. Das erwärmte Öl wird dann mittels einer Pumpe an eine Düse gebracht und in den Brennraum eingespritzt. Der Öl – Luft Dampf wird beim ersten Mal mit einer Zündquelle entzündet. Für die weiteren Einspritzvorgänge wird keine Zündquelle mehr benötigt. Mit einem Gebläse wird dann die Verbrennung beschleunigt. Deshalb ist diese Art von Ölheizkessel deutlich kompakter als die Verdunstungsbrenner. Üblicherweise werden diese Ölheizkessel als Zentralheizung für das Heizen der Räume und als Warmwasserbereitung benutzt.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Die Kosten einer Ölheizung hängen von dem ganzen Zubehör ab, welches zusätzlich benötigt wird. Für den Kessel allein kann man zwischen fünf und achttausend Euro rechnen. Allerdings schwanken die Herstellerpreise und die Qualitätsunterschiede erheblich. Aus der heutigen Sicht ist eine reine Ölheizung, trotz des mittlerweile niedrigen CO2 Ausstoßes mit Hilfe der Brennwerttechnik nicht mehr zeitgemäß. Die neuere Technik setzt auf eine Ölheizung mit Solarunterstützung. Hierbei wird im Sommer und sogar an sonnigen Wintertagen die Erwärmung des Wassers von der Sonne unterstützt. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte Blockheizkraftwerke (BKW). Hierbei bildet das Herzstück der Anlage ein Verbrennungsmotor. Dieser verbrennt wahlweise Gas oder Heizöl. Die Abwärme wird zum Heizen benutzt und mit der Bewegungsenergie wird Strom erzeugt. Der Strom der im Haus nicht gebraucht wird kann dann ins öffentliche Netz eingespeist werden und wird auch entsprechend vergütet.

 

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