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Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher ist ein großer Wasserspeicher, der Wärme aufspeichert bei Wärme-Überangebot, und Wärme abgibt bei Wärme-Mangel.

Das spart bis zu 30 Prozent Energie bei der Wärmepumpe, und auch beim Blockheizkraftwerk. Die Wärme, die im Heizwasser gespeichert ist, wird zeitversetzt abgegeben. Ein Pufferspeicher hat je nach Heizsystem unterschiedliche Funktionen.

Lohnt sich ein Pufferspeicher und was kostet er?

Die Amortisierung tritt schon nach ein paar Jahren ein, bei einer Betriebsdauer von mehreren Jahrzehnten. Pufferspeicher kosten klein 300 Euro, und groß, mit 800 Litern Kapazität, 800 Euro. Kombipufferspeicher, die eine Warmwasserbereitung integriert haben, kosten zwischen 800 und 3.500 Euro. Ein Speicher, der 800 Litern Wasser aufnehmen kann, und von 35 auf 85 Grad aufgewärmt wird, enthält 46 Kilowattstunden Wärme, die er wieder abgeben kann. Dies ist vergleichbar mit dem Energiegehalt von etwa 4,6 Kubikmetern Erdgas oder 4,6 Litern Heizöl. Das reicht, um ein Haus zwei Tage lang zu heizen.

Optimierung

Da der Speicher täglich vielleicht ein bis fünf Grad abkühlt, liegt der Energieverlust im obigen Beispiel bei täglich drei Kilowattstunden, das wären 20 Cent am Tag. In 25 Jahren lassen sich 2.000 bis 3.000 Euro sparen, wenn täglich eine Kilowattstunde, das sind 0,07 Euro, weniger Wärme verloren gehen. Weiterhin lässt sich Wärmeverlust vermindern, indem das Rohr, das die Wärme aus dem Speicher heraustransportiert, zuerst nach unten gerichtet verläuft. Seit neuestem gibt es zum Isolieren der jeweiligen Anschlüsse Manschetten und Klettverschlüsse.

Welche Größe sollte der Speicher haben?

Die meist Heizungswasser-Pufferspeicher verursachen keine Korrosion. Die Speicher sind oben wärmer als unten. Das führt zur Wärmeschichtung, die Energie einspart. Ein Wärmetauscher oben im Speicher, oder einer außerhalb, erhitzen das Brauchwasser. Frei programmierbare Universalregler steuern die Warmwasserbereitung und die Be- und Entladung des Speichers. Mit fünf bis sieben Kilowatt lässt sich ein Einfamilienhaus, das gut gedämmt ist, beheizen. Wichtig ist nur ein gut dimensionierter Pufferspeicher, um das Warmwasser mit geringster Heizleistung aufzuheizen. Da die Brenndauer reduziert wird, wird ebenso der Schadstoff-Ausstoß geringer und die Bauteile halten länger. Ein Pufferspeicher in Solarkollektoranlagen für Ein- und Mehrfamilienhäusern sollte daher mit mindestens 800 Liter bedacht werden. Große Speicher übertragen auch Wärme vom Sommer bis in den Winter. Hat der Pufferspeicher zum Beispiel eine Kapazität von 204.000 Litern, lassen sich 12.000 Kilowattstunden Wärme auf 1.200 Litern Öl speichern. Das kann für eine ganze Heizsaison ausreichen.

Welche Varianten des Pufferspeichers gibt es?

Für Scheitholzkessel, die zuviel Wärme produzieren, und Holz-Pelletskessel, die ihre Leistungsabgabe verändern, gilt das Stop-and-go-Prinzip. Der Pufferspeicher ist hier gesetzlich vorgeschrieben. Wärmepumpen ziehen Wärmeenergie und wandeln sie um in Heizungswärme. Auf den notwendigen Strom gibt es einen preisgünstigen Rabatt, wenn der Betreiber Sperrzeiten zu Spitzenlastzeiten akzeptiert. Ein Pufferspeicher überbrückt die Zeit.

Was sind Blockheizkraftwerke?

Blockheizkraftwerke, BHKW, sind Verbrennungsmotoren, die zur Erzeugung von elektrischer Energie einen Generator antreiben. Sie produzieren Abwärme, die man zur Warmwasserbereitung und als Heizung benutzt.

Das Verhältnis von Wärme zum Strom beträgt oft 70 zu 30 Prozent. Da Wärme und Strom zu unterschiedlichen Zeiten benötigt werden, speichert ein Pufferspeicher die Wärme. Das BHKW läuft nur dann nur, wenn Strom erzeugt werden muss. Die Laufzeit des BHKW wird dadurch auf 6.000 Jahresstunden erhöht. Der Kauf und die gut durchdachte Inbetriebnahme eines Pufferspeichersystems senkt den Energieverbrauch unmittelbar und messbar.

 

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